Blogtour „Vermächtnis der Engelssteine“ und „Tochter der Träume“

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Im Moment läuft eine Blogtour mit Hintergrundinfos, nie zuvor gezeigten Szenen und anderem Kram rund um „Das Vermächtnis der Engelssteine“ und dem Buch „Tochter der Träume“ von meiner lieben Freundin Marie Weißdorn.

Heute stellen sich Gabe und Ella in einer aberwitzigen Diskussion mit Sivan und Leyna (TdT) vor … schaut doch mal hier vorbei:

Bookwormdreams

oder einfach in die Facebookveranstaltung blicken, dort ist alles noch einmal kompakt zusammengefasst!

Das Vermächtnis der Engelssteine: Blutopal

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Ich freue mich, Leute!! Ab morgen kann man meinen ersten Fantasyroman kaufen, der quasi schon seit acht Jahren in meinem Kopf existiert🙂

Worum geht’s?

Ihren achtzehnten Geburtstag hat sich Ella irgendwie anders vorgestellt.

Ein bisschen mehr Luftballons, ein bisschen weniger Menschen die sie umbringen wollen. Der düstere Kerl, der ihr Leben rettet, ist zwar ganz süß, aber auch äußerst unhöflich – außerdem behauptet er, er sei ein Todesengel. Als er ihr auch noch weismachen will, dass sie der letzte Halbengel ist und als Einzige die Auslöschung der Menschheit verhindern kann, wächst ihr alles über den Kopf.

Wem soll sie vertrauen, wenn ihr ganzes Leben eine Lüge zu sein scheint?

Interessiert?

Momente

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Für welche Momente lebt man?

Ich schreibe den Satz auf, schaue ihn an, zerknülle dann das Papier. Meine Hand liegt nun flach auf dem Tisch. Ich zähle die Falten auf meinem Ringfinger. Es sind über fünfzig. Hände sind faltiger als der Rest des menschlichen Körpers. Vielleicht, weil sie am meisten erleben. Meine Finger haben Ähnlichkeit mit dem zerknüllten Papier. Faltig, weiß und fast durchscheinend.

Ich hebe es vom Boden auf und streiche es wieder glatt.

Für welche Momente lebt man?

Mir hat mal jemand gesagt, dass man ohne Reue leben solle. Aber was ist schon Reue. Wie wird Reue gemessen? In Gedanken, die man an den verstrichenen Moment verschwendet? In Tränen, die man dafür vergießt? Oder in Menschen, die man enttäuscht hat? Es gibt keine Maßeinheit. Keine Skalierung, an die man sich halten könnte. Reue ist wie das Blatt Papier. Blass und durchscheinend und faltig. Reue bleibt nicht ewig. Man wird zusammen alt. Sie vergilbt. Wird kraus an den Ecken.

Ich starre die Worte an. Fahre jeden einzelnen Buchstaben mit meinen Augen nach.

Für.

So ein unschuldiges kleines Wort. Drei Buchstaben. Nicht mehr, nicht weniger. Aber wiegen tun sie schwer. Sie drücken Abhängigkeit aus. Den Wunsch in einem, nicht alleine dazustehen. Nicht ohne Sinn und Zweck durch die Straßen zu wandern. Durch den tiefen Schuld-Kies zu waten, die kleinen Momente aus denen das Leben besteht zu erklettern. Für. Etwas. Jemandem. Ein ständiges Ziel.

Nein, dieses Wort wiegt zu viel.

Ich streiche es durch und ersetze es, füge ein N hinzu.

In welchen Momenten lebt man?

Besser.

Ein Lichtstrahl fällt durch das Fenster. Die Staubkörner tanzen darin. Scheinen sich über die Wärme und Helligkeit zu freuen. Lebe ich in diesem Moment?

Wie lang ist eigentlich ein Moment? Ist er jetzt vorbei? Oder jetzt? Können Momente in Abschnitte geteilt werden oder fließen sie ineinander über? Mir scheint es falsch, Momenten ein Ende zu geben. Keine Einheit, keine Skalierung.

So wie das Leben.

Ich starre auf das Papier. Die Worte verschwimmen vor meinen Augen. Zerfließen in wichtig und unwichtig. In Bedeutungsschwere und Belanglosigkeit. Ich streiche sie durch. Nicht alle. Das wichtige bleibt.

Lebt man?

„Mordsmäßig unverblümt“ hau ich hier schon mal eine Leseprobe raus …

Eigentlich wollte ich ja noch ein wenig warten. Doch dann fiel mir ein: Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch. Also habe ich gleich mal eine Leseprobe von meinem neuen Frauenkrimi „Mordsmäßig unverblümt“ hochgestellt, der ab dem 26. April zu kaufen ist.

Hier erst einmal der Klappentext:

Wenn man innerhalb eines Tages einem Polizisten auffähr9783945298725t und einen Finger in einem alten Holzkästchen findet, kann das durchaus zu Stress führen. Wenn sich der leitende Ermittler aber als ebendieser Polizist herausstellt, man sich um das eigene Blumengeschäft, die verantwortungslose Schwester und die unfähige 70-jährige Mitarbeiterin kümmern muss, ist Chaos vorprogrammiert.

Doch Louisa Manu ist fest davon überzeugt, dass sie den Fall aufklären und gleichzeitig ihr Leben in den Griff kriegen wird. Schließlich ist sie neugierig, clever, motiviert – und fast nicht überfordert …

Naa, gibt es Meinungen zum Cover?🙂 Wurde ja heiß diskutiert …

Leseprobe “Mordsmäßig Unverblümt”

Eine noch längere Leseprobe gibt es hier :)

Wer sich nach der Leseprobe denkt: Ach, das Buch hätte ich gerne … das am besten kostenlos, der kann sich noch bis nächste Woche bei einer Lovelybooks-Leserunde bewerben! Und zwar hier.

 

Die 15 häufigsten Sätze aus dem Mund eines Autors

Sherlock

Genau wie ein Chef vielleicht dauernd „Ich brauch das bis morgen!“ ruft oder eine Mutter irgendwann nicht mehr zählen kann, wie oft sie schon „Jetzt räum endlich dein Zimmer auf!“ gefordert hat, gibt es auch gewisse Sätze, die einem Autor (und ja, auch einer Autorin!) dauernd durch den Kopf gehen. Und gerade, wenn man dann mit jemand anderem zusammen schreibt, fallen diese besonders auf. Hätten die liebe Saskia und ich, während wir zusammen Szenen durchgeplant und Geschichten weitergesponnen haben, jedes Mal einen Euro in ein Glas getan, wenn einer dieser Sätze fiel – tja, dann könnten wir davon jetzt einen schönen Urlaub machen. Stattdessen haben wir sie für euch gesammelt,  sodass ihr euch schön vorstellen könnt, wie wir über unseren Geschichten verzweifeln.

Ihr seid herzlich willkommen, die Liste zu ergänzen!

Alle Autoren:

  1. Ach, so hatte ich mir das gedacht!
  2. … das macht doch keinen Sinn.
  3. Das hatte ich aber mal anders geplant!
  4. Wie und warum weiß ich auch noch nicht so genau.
  5. Das sollte ich vorher nochmal andeuten.
  6. Was für ein Zufall … das passt ja sogar!

Fantasy Autoren:

  1. Wen lasse ich denn jetzt sterben?
  2. Wie schaffe ich es denn jetzt, dass die von A nach B kommen, ohne dass ich hundert Seiten schreiben muss?
  3. Ach, scheiße, das kann der ja gar nicht!
  4. Och nee, der braucht einen besseren Tod!
  5. Hier passt doch ein Vater-Komplex.
  6. Ich dachte, die Szene wird länger …
  7. … hab ich das schonmal irgendwo gelesen?
  8. Mhm … aber wo kommt denn dann die Szene hin?
  9. Wie mache ich das Ganze denn jetzt noch in Logisch?

 

Bildquelle: pinterest.com

Marie Weißdorn & Saskia Louis

 

 

 

 

Lieber Innerer Schweinehund …

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Lieber Innerer Schweinehund,

wir sind in unserer Beziehung an einem Punkt angelangt, an dem es nichts mehr nützt, zu diskutieren. Denn man kann einfach nicht vernünftig mit dir reden!

Morgens, wenn ich im Bett liege, flüsterst du mir ins Ohr, dass es schon in Ordnung wäre, noch ein Weilchen liegen zu bleiben. Wenn sich die Texte, die ich für die Uni lesen müsste, auf meinem Schreibtisch stapeln, dann redest du mir ein, dass ich den Fernseher anschalten solle.  Ich studiere ja schließlich Medien – da wäre Fernsehen ja fast schon so etwas wie lernen. Und wenn ich den Boden in meinem Zimmer nicht mehr sehen kann, zwinkerst du mir zu und erzählst mir, Unordnung sei eigentlich Gehirnjogging. Denn so müsste ich mich daran erinnern, wo ich was hingestellt habe und Aufräumen sei nur für Leute, die zu faul zum Denken wären. So geht das jetzt seit Jahren. Ich gebe dir einfach zu viel Macht. Jedes Silvester versuche ich, dich zu bezwingen, doch sobald auch die letzte Rakete von den Gehwegen gewischt wurde, stehst du wieder vor der Tür und ich heiße dich mit offenen Armen willkommen.

Doch jetzt wird ein Schlussstrich gezogen!

Nach all der Schokolade, die du mich essen lässt, muss jetzt ein härteres Regiment geführt werden: Wir werden Sport machen!

Egal, was für verdrehte Fakten du mir übers Fitnessstudio erzählst. Entgegen deiner Meinung, ist Sport keine Einstiegsdroge für Adrenalinjunkies. Ein Fitnessstudio ist auch keine Strohfirma für die Steroidenmafia. Genauso wenig wie es ein illegales Set für einen Porno ist.

Und bevor du mir jetzt gleich wieder andere Ausreden in den Mund legst, nehme ich dir lieber sofort den Wind aus den Segeln: Nein, wenn es regnet, ist es nicht unverantwortlich der Umwelt gegenüber, das Haus zu verlassen, weil man seine Wäsche dann öfter waschen muss. Nein, bei Sonne ist es nicht deine Pflicht, die Wärme auszunutzen, nur weil du nicht weißt, wann es das nächste Mal warm ist. Es ist weder zu früh noch zu spät, noch schlecht für meine Haut, wenn ich zweimal am Tag Dusche, und meine Sportsachen sind nicht alle in der Wäsche.

Und ein für alle Mal: Stepper können nicht lachen! Sie quietschen nur – kein Gerät macht Witze auf unsere Kosten. Ja, unser Gesicht wird rot, ja es ist anstrengend, ja, es ist Zeit, die wir für etwas anderes brauchen könnten. Aber wir bezahlen schließlich auch was und ich dulde es nicht mehr, dass du bei jedem Streit die Überhand hast.

Also. Auf, auf. Schwing deine Haxe oder Pfoten (Je nachdem welcher Teil in dir gerade stärker ist. Das Schwein oder der Hund) und komm mit. Die netten Leute mit den Turnschuhen warten auf dich.

Freundlicher Gruß

 

Saskia (deine bessere Hälfte)

 

Quelle Foto: http://www.info-praxisteam.de/2012/02/3_Editorial.php