Das Jahr 2016

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Jeder Mensch will etwas Besonderes sein.
Ein Strüh. Doch zumeist endet er als Deppidiottel. Keine Papaver Rhoeas Analyse der Welt kann dem Menschen geben, was er will – ob Baseballspieler, Blumenverkäuferin (Entschuldigung, Blumenladeninhaberin!), Todesengel oder Kaffeemaschine. Am Ende des Jahres bleibt nur noch eines: eine weitere Geschichte zu erzählen.
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An diejenigen, die das jetzt verstanden haben:
Ich danke euch!
Dieses Jahr war so toll für mich und meine Werke, dass mir schlichtweg die Worte fehlen. Und das ist eine kritische Angelegenheit für eine Autorin!
Ich habe dieses Jahr sechs Bücher und zwei Kurzgeschichten veröffentlicht und so viele tolle Rückmeldungen, Rezensionen und Kritik bekommen, dass ich es immer noch kaum glauben kann.
Also, DANKE an alle, die mit Ella und Gabe mitgefiebert, Luke und Emma beim Verlieben zugesehen und Rispo und Lou beim Streiten beobachtet haben.
Es ist so schön, gelesen zu werden, und zu sehen, wie ihr mit den Charakteren mitfiebert, die ich so fest ins Herz geschlossen habe. Ich freue mich auf ein dramatisches, witziges, actionreiches und liebevolles Jahr 2017!
(Wenn ihr nur wüsstet, was ich alles für meine Charaktere geplant habe …)
Danke, danke, danke – diese Jahr war der Hammer!

 

2016

Blogtour „Vermächtnis der Engelssteine“ und „Tochter der Träume“

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Im Moment läuft eine Blogtour mit Hintergrundinfos, nie zuvor gezeigten Szenen und anderem Kram rund um „Das Vermächtnis der Engelssteine“ und dem Buch „Tochter der Träume“ von meiner lieben Freundin Marie Weißdorn.

Heute stellen sich Gabe und Ella in einer aberwitzigen Diskussion mit Sivan und Leyna (TdT) vor … schaut doch mal hier vorbei:

Bookwormdreams

oder einfach in die Facebookveranstaltung blicken, dort ist alles noch einmal kompakt zusammengefasst!

Das Vermächtnis der Engelssteine: Blutopal

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Ich freue mich, Leute!! Ab morgen kann man meinen ersten Fantasyroman kaufen, der quasi schon seit acht Jahren in meinem Kopf existiert 🙂

Worum geht’s?

Ihren achtzehnten Geburtstag hat sich Ella irgendwie anders vorgestellt.

Ein bisschen mehr Luftballons, ein bisschen weniger Menschen die sie umbringen wollen. Der düstere Kerl, der ihr Leben rettet, ist zwar ganz süß, aber auch äußerst unhöflich – außerdem behauptet er, er sei ein Todesengel. Als er ihr auch noch weismachen will, dass sie der letzte Halbengel ist und als Einzige die Auslöschung der Menschheit verhindern kann, wächst ihr alles über den Kopf.

Wem soll sie vertrauen, wenn ihr ganzes Leben eine Lüge zu sein scheint?

Interessiert?

Momente

Für welche Momente lebt man?

Ich schreibe den Satz auf, schaue ihn an, zerknülle dann das Papier. Meine Hand liegt nun flach auf dem Tisch. Ich zähle die Falten auf meinem Ringfinger. Es sind über fünfzig. Hände sind faltiger als der Rest des menschlichen Körpers. Vielleicht, weil sie am meisten erleben. Meine Finger haben Ähnlichkeit mit dem zerknüllten Papier. Faltig, weiß und fast durchscheinend.

Ich hebe es vom Boden auf und streiche es wieder glatt.

Für welche Momente lebt man?

Mir hat mal jemand gesagt, dass man ohne Reue leben solle. Aber was ist schon Reue. Wie wird Reue gemessen? In Gedanken, die man an den verstrichenen Moment verschwendet? In Tränen, die man dafür vergießt? Oder in Menschen, die man enttäuscht hat? Es gibt keine Maßeinheit. Keine Skalierung, an die man sich halten könnte. Reue ist wie das Blatt Papier. Blass und durchscheinend und faltig. Reue bleibt nicht ewig. Man wird zusammen alt. Sie vergilbt. Wird kraus an den Ecken.

Ich starre die Worte an. Fahre jeden einzelnen Buchstaben mit meinen Augen nach.

Für.

So ein unschuldiges kleines Wort. Drei Buchstaben. Nicht mehr, nicht weniger. Aber wiegen tun sie schwer. Sie drücken Abhängigkeit aus. Den Wunsch in einem, nicht alleine dazustehen. Nicht ohne Sinn und Zweck durch die Straßen zu wandern. Durch den tiefen Schuld-Kies zu waten, die kleinen Momente aus denen das Leben besteht zu erklettern. Für. Etwas. Jemandem. Ein ständiges Ziel.

Nein, dieses Wort wiegt zu viel.

Ich streiche es durch und ersetze es, füge ein N hinzu.

In welchen Momenten lebt man?

Besser.

Ein Lichtstrahl fällt durch das Fenster. Die Staubkörner tanzen darin. Scheinen sich über die Wärme und Helligkeit zu freuen. Lebe ich in diesem Moment?

Wie lang ist eigentlich ein Moment? Ist er jetzt vorbei? Oder jetzt? Können Momente in Abschnitte geteilt werden oder fließen sie ineinander über? Mir scheint es falsch, Momenten ein Ende zu geben. Keine Einheit, keine Skalierung.

So wie das Leben.

Ich starre auf das Papier. Die Worte verschwimmen vor meinen Augen. Zerfließen in wichtig und unwichtig. In Bedeutungsschwere und Belanglosigkeit. Ich streiche sie durch. Nicht alle. Das wichtige bleibt.

Lebt man?

„Mordsmäßig unverblümt“ hau ich hier schon mal eine Leseprobe raus …

Eigentlich wollte ich ja noch ein wenig warten. Doch dann fiel mir ein: Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch. Also habe ich gleich mal eine Leseprobe von meinem neuen Frauenkrimi „Mordsmäßig unverblümt“ hochgestellt, der ab dem 26. April zu kaufen ist.

Hier erst einmal der Klappentext:

Wenn man innerhalb eines Tages einem Polizisten auffähr9783945298725t und einen Finger in einem alten Holzkästchen findet, kann das durchaus zu Stress führen. Wenn sich der leitende Ermittler aber als ebendieser Polizist herausstellt, man sich um das eigene Blumengeschäft, die verantwortungslose Schwester und die unfähige 70-jährige Mitarbeiterin kümmern muss, ist Chaos vorprogrammiert.

Doch Louisa Manu ist fest davon überzeugt, dass sie den Fall aufklären und gleichzeitig ihr Leben in den Griff kriegen wird. Schließlich ist sie neugierig, clever, motiviert – und fast nicht überfordert …

Naa, gibt es Meinungen zum Cover? 🙂 Wurde ja heiß diskutiert …

Leseprobe “Mordsmäßig Unverblümt”

Eine noch längere Leseprobe gibt es hier 🙂

Wer sich nach der Leseprobe denkt: Ach, das Buch hätte ich gerne … das am besten kostenlos, der kann sich noch bis nächste Woche bei einer Lovelybooks-Leserunde bewerben! Und zwar hier.

 

Die 15 häufigsten Sätze aus dem Mund eines Autors

Genau wie ein Chef vielleicht dauernd „Ich brauch das bis morgen!“ ruft oder eine Mutter irgendwann nicht mehr zählen kann, wie oft sie schon „Jetzt räum endlich dein Zimmer auf!“ gefordert hat, gibt es auch gewisse Sätze, die einem Autor (und ja, auch einer Autorin!) dauernd durch den Kopf gehen. Und gerade, wenn man dann mit jemand anderem zusammen schreibt, fallen diese besonders auf. Hätten die liebe Saskia und ich, während wir zusammen Szenen durchgeplant und Geschichten weitergesponnen haben, jedes Mal einen Euro in ein Glas getan, wenn einer dieser Sätze fiel – tja, dann könnten wir davon jetzt einen schönen Urlaub machen. Stattdessen haben wir sie für euch gesammelt,  sodass ihr euch schön vorstellen könnt, wie wir über unseren Geschichten verzweifeln.

Ihr seid herzlich willkommen, die Liste zu ergänzen!

Alle Autoren:

  1. Ach, so hatte ich mir das gedacht!
  2. … das macht doch keinen Sinn.
  3. Das hatte ich aber mal anders geplant!
  4. Wie und warum weiß ich auch noch nicht so genau.
  5. Das sollte ich vorher nochmal andeuten.
  6. Was für ein Zufall … das passt ja sogar!

Fantasy Autoren:

  1. Wen lasse ich denn jetzt sterben?
  2. Wie schaffe ich es denn jetzt, dass die von A nach B kommen, ohne dass ich hundert Seiten schreiben muss?
  3. Ach, scheiße, das kann der ja gar nicht!
  4. Och nee, der braucht einen besseren Tod!
  5. Hier passt doch ein Vater-Komplex.
  6. Ich dachte, die Szene wird länger …
  7. … hab ich das schonmal irgendwo gelesen?
  8. Mhm … aber wo kommt denn dann die Szene hin?
  9. Wie mache ich das Ganze denn jetzt noch in Logisch?

 

Bildquelle: pinterest.com

Marie Weißdorn & Saskia Louis