Zitathagel

Ich bin der totale Zitate-Fan und habe deswegen einige Autoren-Kollegen um einen Beitrag gebeten! Welches Zitat gefällt euch am besten?

zitate

 

Ich kannte die Gefahr. Das Risiko, das ich damit herausforderte. Aber nun blickte ich in diese kornblumenblauen Augen und war wieder kurz davor zu vergessen, warum wir eigentlich hier standen. Emily hatte diese Wirkung auf mich.

(Lana Rotaru, 1000 Brücken und ein Kuss)

 

Sein Mund nähert sich dem meinen, ich drehe das Gesicht weg und seine Lippen berühren statt dessen meine Wange. Sie ziehen eine heiße, prickelnde Spur zu meinem Ohr, dort nimmt er mein Ohrläppchen zwischen die Zähne, bis ich keuche und unter seiner Berührung in Flammen aufgehen will.
Dabei möchte ich es nicht, dass er mich auf diese Weise anfasst. Das heißt, doch, mein Körper verlangt danach, nur der Kopf sperrt sich dagegen, und die bohrende Stimme des Drillzahns nagt darin, will wissen, wie es wohl ist, wenn er mit ihr …

(Katharina Münz, aus der noch namenlosen Fortsetzung zu Die 13. Jungfrau)

 

Wer hatte behauptet, dass das Leben kein Ponyhof sei?
Das Leben war ein Ponyhof! Nur hatte jemand vergessen, zu erklären, dass man kein Gast dort war, sondern das verdammte Ding leitete – und die Ponys geklaut worden waren.

(Saskia Louis, Baseball-Love Band ?)

 

Er war wie ein kaputtes Gefäß, das verzweifelt versuchte, sich mit etwas zu füllen. Und der einzige Inhalt, der lange genug darin blieb, war zähes, schwarzes Blut.

(Julia Lalena Stöcken, Schattenfalke (AT))

 

Sie wusste, was er dachte. Erneut hatte sie seine dringende Bitte, sich nicht in Gefahr zu bringen, gründlich missachtet (…). Schuldbewusst schickte sie sich an, die Tür zu schließen.Als sie noch einmal aufblickte, sah sie etwas ganz und gar Unerwartetes. Finn hob langsam das Schwert vors Gesicht und grüßte sie mit Ehrerbietung, als hätte er einen ebenbürtigen Krieger vor sich.

( Cornelia Briend, Brombeerblut)

 

Ich drehte mich zu meiner Gruppe um und sah, dass sie alle gerade mit den Verbundenen kämpften und die Soldaten allesamt am Boden lagen. »Es tut mir leid«, flüsterte ich und schlug ihren Kopf auf den Asphalt, sodass sie die Besinnung verlor.
»Schlagt sie Bewusstlos und dann ab zum Auto!«

(Aurelia L. Night, 161011, aus Gabriels Sicht)

 

„Das Leben dieses Jungen gebe ich gerne her gegen das von Tausenden, die gerettet werden könnten, wenn du überlebst und dem Ganzen ein Ende setzt. Und solange diese Hoffnung besteht, werde ich jedes Leben opfern oder nehmen, das uns diesem Ziel auch nur ein Stück näher bringt. Ich lasse nicht zu, dass dein Mitgefühl oder deine Sturheit dies gefährden. Ich würde mein Leben geben und alles nur Denkbare tun, um deines zu schützen, ob du das nun zulassen willst oder nicht.“

(Marie Weißdorn, Tochter der Träume – Land im Schatten)

 

Danke, für die Möglichkeit der Präsentation, da mache ich gerne mit. Zitat: Sie wollte das Gespräch so lange wie möglich hinausschieben, dabei wusste sie genau, wie unabwendbar es war, hörte bereits die Eide, die er auf seine Abstinez schwören würde, vielleicht sogar beim Leben seiner Tochter. Es hätte nichts zu bedeuten, Schwüre wurden an einem Tag ausgesprochen und schon am nächsten tausendfach gebrochen.

(Marie-Luisa Sandt, Schnee von gestern)

 

Hin und wieder wirkten die Tagträume derart realistisch, als befände sich hinter ihrer eigenen eine weitere, fremde Welt, gleichsam einer Fassade, die im Begriff war, zu zerbrechen.

(Christa Kuczinski, Ava)

 

Wie also zeigen wir einem Gänseblümchen, wo seine Dornen versteckt liegen?

(Sarah Neumann, Love Bites (2) – Beiß mich)

 

Er hob den Blick und setzte das Messer an seine Brust. Die Sonne zeigte sich bereits ein winziges Stück über dem Horizont, tauchte die Welt in feuriges Licht und ließ die Baumkronen beinahe glitzern. Für einen Moment genoss er den Anblick. Dann stach er zu.

(Vanessa Sangue, Dark Hope – Gefährte der Einsamkeit)

 

Es gibt im Leben bestimmte Momente, die uns für immer im Gedächtnis bleiben werden. Scheidewege, an denen sich der Pfad, auf dem wir uns befinden, gabelt, und wir uns für eine bestimmte Richtung entscheiden müssen. An welchen wir gezwungen werden, die Sicherheit unseres bisherigen Seins aufzugeben und in unbekanntes Terrain aufzubrechen. Momente, über die wir im Nachhinein sagen werden, dass sie unser Leben verändert haben. Das hier war solch ein Augenblick.

(Carmen Gerstenberger, So nah bei dir)

 

„Die Tränen nahe lehnte Lynn sich an die kalte Steinwand und spürte wie alle Hoffnungen auf ein normales Leben und ein Neuanfang dahin flossen.
Es war ein Fehler, auch nur zu glauben, dass diese Hoffnung je gegeben hatte.
Es war ein Fehler, zu glauben, sie könnte ein normales Leben führen.
Es war ein Fehler, weiter zu leben.“

(Nelly Mason, BEAST 01 – Luchsseele)

 

Das Wasser war angenehm warm, wie eine Decke und sie seufzte genüsslich auf, warf einen Blick zurück zu dem Mann, mit dem sie diese Wonne genießen wollte. Doch er war fort. Hatte sich tief in die Schatten zurückgezogen. Sie wusste, dass er da war, dass er sie beobachtete.

(Raywen White, Der Fluch der Unsterblichen 2)

 

»Ich will versuchen dir zu verzeihen, Ben, aber du stehst auf sehr dünnem Eis, auch wenn ich dich über alles liebe. Ich kann nicht mit Lügen, Halbwahrheiten und zu vielen Geheimnissen leben.« Mit einem tiefen Seufzer presste er sie an sich. »Ich werde lernen, was wichtig ist, um ein gemeinsames Leben aufzubauen, keine Geheimnisse mehr und keine Lügen.

(Katja Schnee Autor von Fantasy RomanceDer Schlüssel nach Arvranna)

 

„Er und sie waren so unterschiedlich wie Feuer und Eis. Doch Island war der Beweis, dass beides nebeneinander existieren konnte. “

(Sabrina Ruhmann, Bruchlandung auf Wolke 7)

 

Meine Begleiter wähnten sich auf der sicheren Seite. Sie hatten eine Frau betrunken und willenlos gemacht und konnten es kaum erwarten, sich an ihr zu vergehen. Ich spielte ihr Spiel eine Weile mit, die Nacht war ja noch jung.

(Sandra FloreanSchattenrot (Kat))

 

„Ich empfinde genauso. Ich kann und darf aber nicht. Auf Wiedersehen, Bote, dessen Botschaft mein Herz erreichte. Zu anderen Zeiten hätte diese Geschichte anders ausgehen können.“

(Marc Short, Im Bann der Finsternis)